Marktgemeinde Baumgartenberg



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Über Baumgartenberg

Zahlen & Fakten

In Baumgartenberg finden ca. 693 Personen Beschäftigung. Im Jahr 1999: 30 Landwirte und 44 Nebenerwerbslandwirte.

  • Politischer Bezirk: Perg
  • Fläche: 15,72 km²
  • Seehöhe: 236 m
  • Einwohner: 1.710
  • Haushalte: 587
  • Gerichtsbezirk: Perg; Finanzamt: Perg; Vermessungsamt: Linz
  • Katastralgemeinden: Baumgartenberg, Puchberg i. M. II
  • Wahlkreis: Mühlviertel

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen:

  • 1900/ 1.519 Einwohner              2004/ 1.448 Einwohner 2012/ 1.650 Einwohner
  • 1934/ 1.429 Einwohner              2005/ 1.452 Einwohner 2013/ 1.676 Einwohner
  • 1951/ 1.165 Einwohner              2006/ 1.558 Einwohner 2015/ 1.696 Einwohner
  • 1981/ 1.402 Einwohner              2007/ 1.579 Einwohner 2016/1.710  Einwohner
  • 1991/ 1.424 Einwohner              2008/ 1.551 Einwohner
  • 2001/ 1.399 Einwohner              2009/ 1.570 Einwohner
  • 2002/ 1.464 Einwohner              2010/ 1.597 Einwohner
  • 2003/ 1.467 Einwohner              2011/ 1.614 Einwohner

Die größten Arbeitgeber:

  • Hueck Folien GmbH & Co KG; Technische Folien
  • Baumann Glas 1886 GmbH
  • Grillenberger GmbH; Haustechnik, Spenglerei, Flachdach
  • Schwestern vom Guten Hirten
  • Wielach Einrichtungsdesign; Möbel

Weitere Informationen zu statistischen Daten von Baumgartenberg erhalten sie von der Statistik Austria.

 

Baumgartenberg´s Gemeindegeschichte

Baumgartenberger Urbar Der junge Markt im Bezirk Perg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Im Urbar des Klosters Baumgartenberg (Abgaben- und Besitzverzeichnis) wurde das angebliche Wappen des Otto von Machland - silberner Adler in Rot - verwendet.

Zur Klostergeschichte gehört eine hübsche Miniatur mit Darstellung "Schild und Helmzier", sie gilt als Ursprung des oberösterreichischen Landeswappens. Die Abbildung findet man in einer Handschrift, die der Herzog Albrecht III. von Österreich am Ende des 14. Jahrhundert wahrscheinlich vom Wiener Augustiner-Eremiten Leopold anfertigen ließ. Es handelt sich um die deutsche Übersetzung des vom Kirchengelehrten Bischof Gulielmus Durandus verfassten "Rationale divinorum officiorum", ein Handbuch der Liturgie. Dem Geschichtsschreiber Marquad Hergott fiel auf, dass dieses Wappen Otto von Machland zugeschrieben werden könnte. Der Zusammenhang kann hergestellt werden, da Leutold Steainreuter 1278 in der Wiener Universitätsmatrikel herzöglicher Hofkapellan war und als Sohn einer Machländer Adeslfamilie in Kenntnis des Wappens Otto von Machland war. So könnte es durch ihn an den Hof nach Wien gelangt sein.

In dieser Zeit war Herzog Albrecht III. gezwungen, die vom Land ob der Enns immer wieder ausbrechenden Grafen von Schaunberg (Schaunberger Fehde) an Österreich zu binden. Dazu kam, dass er 1290 - 1292 die aufständischen Herren von Rohr im Steyrtal (Leonstein und Grünburg) endgültig an sich zu ziehen konnte. Dagegen war aber der damalige Adel im Machland der Meinung, dass ihr Gebiet stets zum Bestand des Herzogtums Österreich gehörte. Diese Gedanken könnten zu einem eigenen Landeswappen geführt haben und als Zeichen für die Einheit dienlich gewesen sein, was vor allem gegenüber etwaigen bayrischen Ansprüchen zwischen Enns und Hausruck auch nötig war.

Die 1156 Jh. beschlossene Loslösung der Mark Österreich von Bayern und letztendlich der 1186 beschlossene Erbvertrag auf dem Georgenberg zu Enns, bei der die Steiermark und der Traungau 1192 zu Österreich kamen, war den Nachkommen Bayerns ein Dorn im Auge. Der Sturz des Bayernherzogs Heinrich des Löwen, 1180, ließ zwar keine Gegenwehr zu aber zwischen Babenbergern und Staufen gab es immer wieder Konflikte. Als Kaiser Karl IV. das Reichsgrundgesetz, die "Goldene Bulle", 1356 veröffentlichte, in der die deutsche Königswahl und die Rechte der Kurfürsten festgelegt wurden, blieb Österreich unerwähnt. Rudolf IV. ließ 1359 im Gegenzug das "Privilegium maius", das sich auf das "Privileium minus (1156)" stützte und durch Sonderrechte erweitert wurde, in fünf Urkunden als Österreichische Freiheitsbriefe ausstellen. Kaiser Karl IV. bestätigte diese Freiheiten nicht. Die Spannungen führten 1361 - 1362 fast zum Krieg, wenn nicht die Tochter des Kaisers, Rudolfs Gattin, Katharina von Böhmen vermittelt hätte. Sie wichen erst 1453, als Kaiser Friedrich III. und die deutschen Kurfürsten die Freiheiten Österreichs in Wiener Neustadt anerkannten. Damit wurde auch der Titel "Erzherzog" amtlich anerkannt. Später wurde er Titel für alle Prinzen des Hauses Habsburg.

Geschichtliche Details

  • Grabplatte Otto von Machland8. Jahrhundert Bayern drangen in das von Slawen bewohnte Gebiet und wurden sesshaft. Gassolding und Deiming gehören zu den ältesten Siedlungsgebieten.
  • 1141 erfolgte die Stiftung des Klosters Baumgartenberg durch Otto von Machland und seiner Gemahlin Jutta von Peilstein, Enkelin des Markgrafen Leopold II. und Schwester Bischofs Reginbert von Passau. Das wohlhabende Geschlecht, ihr einziger Sohn verstarb frühzeitig, hatte ein besonderes Verhältnis zum Stift Heiligenkreuz und zu dessen Gründer, Otto, dem späteren Bischof von Freising. Nach dem Willen seines Vaters Leopold III. studierte Otto in Paris. Er verblieb 1132 im Zisterzienserkloster Morimond. Zwölf Mönche von Heiligenkreuz begannen nach burgundischem Vorbild mit dem Kirchenbau in der Nähe der Burg Baumgartenberg.
  • 1148 verstarb Otto von Machland. Er hinterließ den Mönchen einen Teil seines Landsitzes. Die Grabplatte befindet sich im nördlichen Seitenschiff der Kirche.
  • 1227 Kaiser Friedrich II. nahm das Kloster unter seinen persönlichen Schutz. Damals soll die Bibliothek des Klosters bereits 100 Handschriften gezählt haben.
  • 1243 Weihe der Kirche, die im spätromanischen Baustil errichtet wurde, durch Bischof Rudigier von Passau .
  • 1251 wurde vom Böhmenkönig Ottokar über das Kloster ein Schutzbrief ausgestellt, der es später auch von den Mautabgaben befreite.
  • 1313 schenkten die Königin Elisabeth und ihr Sohn, König Friedrich der Schöne, jährlich 30 Fuhren trockenes Salz. Friedrich stiftete 1318 eine Hube in Wien.
  • Otto von Machland Wappenschild (c) OÖ. Museumsverbund 1335 Im Urbar Baumgartenberg - ein kunstvoll angelegtes Besitzverzeichnis des Klosters - wurde das Wappen der Herren von Machland - der silberne Adler in Rot - verwendet. Die Abbildung gilt als Ursprung des Landeswappens. Über 900 Liegenschaften in Ober- und Niederösterreich zählte man im Urbar; aufbewahrt im oö. Landesarchiv.
  • Um 1390 stiftete Albrecht III. das Wappen für das Herzogtum Enns - heutiges Landeswappen von Oberösterreich. Es war einst das Wappen der Herren von Machland und später auch das Wappen des Zisterzienserklosters.
  • 1428 Hussiten, die aus Böhmen eindrangen, plünderten und brandschatzen das Kloster und Kirche mindestens dreimal in den folgenden vier Jahren.
  • 1434 Wiederaufbau von Kirche und Kloster und Anbau des Chorumganges um den Hochaltar und der Vorhalle im spätgotischen Stil. Vorbild war die Stiftskirche Zwettl.
  • 1466 und 1477 Überfall durch die Raubritter von Puchheim und Heinrich Christoph von Lichtenstein. Sie plünderten die Güter der Starhemberger, Scherfenberger und Zelkinger.
  • 1560 ließ das Kloster Baumgartenberg die Naarn anzapfen und in einem geraden Kanal zu Klostermühle führen. Die Folge war, das die Pergerau allmählich versumpfte.
  • 1624 Abt Kaspar wurde zum "Kommisar" der Gegenreformation ernannt. Er bekam die protestantischen Hochburgen in Münzbach, Altenburg und Pergkirchen zur Rekatholisierung übertragen.
  • 1658 wurde in Baumgartenberg ein eigenes Landesgericht eingerichtet.
  • 1679 Von der Abhaltung eines Unterichtes wurde bereits berichtet.
  • Um 1697 fanden die Arbeiten am Kloster ihr Ende. Es häuften sich finanzielle Sorgen. Das Kloster und die Wiedererrichtung des Schlosses Auhof (Bernhardshof) nach einem Brand verschlangen Unmengen von Geld.
  • 17. Jahrhundert Als Siegesdenkmal der Gegenreformation ließen die Zisterzienser die nüchterne Kirche barockisieren. Unter der Leitung von Abt Bernhard Breil verzierte bekannte Künstler, unter ihnen der Stuckateur Bartolomeo Carlone, das Gotteshaus mit prunkvollem Stuck. Ab Candidus Pfiffer setzte die Barockisierung fort. Der Hauptaltar zeigt das Bild Maria Himmelfahrt (um 1700). Ein besonderes Werk von Holzschnitzkunst wurde das Chorgestühl. Abt Kasper kaufte Weinberge um Klosterneuburg und erwarb in Linz den Klosterhof.
  • 1758 berichtete man von der Errichtung der Naarn-Schwemme. Die Holzstämme wurden von der Grenze zum Waldviertel bis Mettensdorf getriftet. Später wurde ein Schwemmplatz in der Ortschaft Kaindlau bei Mitterkirchen errichtet.
  • Gruß aus Baumgartenberg1776 Innerhalb von drei Jahren wurden weite Gebiete der versumpften Pergerau durch die Naarnregulierung kultiviert. Durch Nichtbeachtung der Vorschriften geriet der Kanal in schlechten Zustand. Die Pergerau versumpfte neuerlich. Im Jahr 1827 schrieb Pillwein, dass der alte Zustand eingetreten ist.
  • 1784 Mit der Kirchenreform Kaiser Josef II. wurde das Kloster aufgehoben. Die Stiftskirche wurde nun Pfarrkirche der neuen Pfarre Baumgartenberg. Kulturgüter kamen in das neu errichtete Bistum Linz oder Schriften in die Hofbibliothek Wien. Geblieben ist der Kern des Klosters, ein barocker Bau. Das Kloster diente als Männerstrafanstalt.
  • 1792 wurde ein großer Teil der landwirtschaftlichen Gründe dem Domkapitel einverleibt.
  • Kloster Baumgartenberg1849 Aufhebung der Untertanenverhältnisse. Die bereits 1784 errichteten Katastralgemeinden werden als selbständige Ortsgemeinden politische Institutionen.
  • 1850 Der Bräuer Georg Narnleitner wird erster Bürgermeister in Baumgartenberg.
  • 1852 erfolgte am 6. Oktober die Eröffnung des Postamtes.
  • 1865 Die Schwestern vom Guten Hirten erwarben das Kloster. Durch soziale Dienste an der Bevölkerung fanden sie hohe Anerkennung. Mit Zustimmung des Staates errichteten sie ein Heim für verhaltensauffällige Mädchen.
  • 1870 erfolgte die Gründung der Musikkapelle Baumgartenberg.
  • Baumgartenberg Ansichtskarte 19011878 Die Schwestern vom Guten Hirten übernahmen den Volksschulbetrieb.
  • 1883 Im Ort wurden 77 SchülerInnen unterrichtet.
  • Ab 1889 wird die Pfarre Baumgartenberg von den Patres der Tiroler Franziskanerprovinz betreut.
  • 1896 Mit der Errichtung der Donauuferbahn kehrte neues Leben ins Dorf ein.
  • 1900 Nach dem Vorbild Raiffeisens wurde der Vorschusskassenverein gegründet.
  • 1905 Die Freiwillige Feuerwehr wurde von 23 Männern gegründet.
  • 1912 Die Schwestern vom Guten Hirten errichten eine Privat-Bürgerschule, die im Jahr 1928 als Hauptschule geführt wurde; heute 9 Klassen Hauptschule.
  • Baumgartenberg 19271918 Am Ende des Ersten Weltkrieges gab es 25 gefallene Männer in Baumgartenberg.
  • 1922 gab es elektrisches Licht im Ort; zuerst in der Kirche und im Pfarrhaus.
  • 1930 wurde die Molkereigenossenschaft "Machland" gegründet.
  • 1938 Die von den Schwestern geführte Volks- und Hauptschule musste nach dem Einmarsch der nationalsozialistischen Armee geschlossen werden.
  • 1940 Zur Verpflegung waren 1.100 Flüchtlinge im Kloster untergebracht.
  • 1944 wurden ca. 12 Bomben auf Baumgartenberg abgeworfen. Zu Ende des Zweiten Weltkrieges waren 40 Männer gefallen und 24 vermisst.
  • Der Stolz des Machlandes1947 Die Schwestern vom Guten Hirten eröffneten eine einjährige Haushaltungsschule.
  • 1955 Als Folge der Abschaffung der Gemeinde Puchberg im Machland kamen die Ortschaften Baumgartenberg West, Deiming, Steindl, Kolbing, Hehenberg (außer Nr. 17) und Amesbach 14 zu Baumgartenberg.
  • 1956 Eingemeindung aus der Gemeinde Mitterkirchen: Mettensdorf, Pitzing, Kühofen und Lehen 1 - somit die Entstehung der Gemeinde in ihrer heutigen Größe.
  • 1959 begann man mit dem Bau der neuen Volksschule; eröffnet 1960.
  • 1963 Der Gendarmerieposten wurde ins Styria-Wohnhaus verlegt.
  • 1964 erfolgte die Lieferung des Hochaltars mit dem Bild "Aufnahme Mariens in dem Himmel" durch Johann Carl von Reslfeld.
  • Baumgartenberg 19401965 In Obergassolding wurde in Tiefbrunnen für die Ortsversorgung errichtet.
  • 1957 wurde ein Zubau an der Volksschule getätigt. Zusätzlich wurde eine zweijährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe im Kloster eingerichtet. Es gab eine Lehrausbildung für Damenkleidermacher und Wäschenäher.
  • 1970 Die aus Prikmühle/Weiden, BRD, stammende Firma Hueck Folien errichtet eine Niederlassung und sorge für wirtschaftlichen Aufschwung; heute 200 Mitarbeiter.
  • 1972 kam es zur Errichtung der Hauptschule; das Schulhaus wurde 1977 bezugsfertig;
  • 1976 Das Trinkwasser wurde durch die Quelle Hehenberg verbessert. Großen Erfolg feierte die "Machland"-Molkerei als Bundessiegerin für beste Butter.
  • 1978 wurde vom Land Oberösterreich das Gemeindewappen überreicht.
  • 1985 Mit dem neuen Bau eines Gemeindeamtes konnten auch ein Musikheim, ein Schützenraum sowie Wohnungen der Allgemeinheit übergeben werden. Nebenan wurde ein neues Zeughaus der Feuerwehr errichtet.
  • 1990 Die Firma Hueck-Folien errichtete eine eigene Betriebsfeuerwehr.
  • 1995 Errichtung des Kindergartens
  • 1996 Eröffnung des Europagymnasiums im Kloster der Schwestern vom Guten Hirten. Die Privatschule wurde als Europagymnasium neu gegründet; darin sollen christlich-humanistische Grundwerte im freien Europa vermittelt werden.
  • 1997 Fachschule für wirtschaftliche Berufe "Gesundheit und Soziales"
  • 1999 Im Zuge der Renovierung der Klosterkirche wurde der Altar dem Heiligen Viktor erneut geweiht.
  • 2000 Baumgartenberg wurde zur Marktgemeinde erhoben.
  • 2002 Die Fälschungssicherheit der Euro-Scheine wurde durch Sicherheitshologramme und integrierte, codierte Kunststofffäden aus dem Werk Hueck-Folien garantiert.

 

Das Gemeindewappen

Gemeindewappen Baumgartenberg Die Oö. Landesregierung hat am 12. Juni 1978 der Gemeinde Baumartenberg das Recht zur Führung des Gemeindewappens verliehen.

Da das Landeswappen aus Baumgartenberg stammt, wurde für das rechte Feld der Adler entnommen. Das linke, silbern grundierte Feld zeigt eine blaue, stilisierte Lilie aus dem Wappen des Abtes Candidus Pfiffer (1684-1718 Jh.), der die Barockisierung der Kirche nach dem berühmten Abt Bernhard Breil fortsetzte.

Gemeindefarben: “blau - weiß”

Beschreibung: “Gespalten; rechts in Silber eine blaue, heraldische Lilie, deren Mittelteil oben als lateinisches Kreuz endet; links in Rot ein silberner Adler”.

Bestimmendes Element des Gemeindewappens ist die Symbolisierung des für den Ort dominanten, 1141 Jh. von Otto von Machland und dessen Gemahlin Jutta von Peilstein gegründeten, 1784 Jh. aufgehobenen Zisterzienserklosters mit der architektonisch bedeutenden heutigen Pfarrkirche. Die blaue Lilie mit kreuzförmigem Mittelblatt verweist auf das Patrozinium und Titularfest "Mariae Himmelfahrt". Der silberne Adler in Rot ist dem auf zwei Miniaturen in einem unter Abt Konrad II. ca. 1335 Jh. angelegten Urbar des Klosters Baumgartenberg überlieferten, den Herren von Machland zugeschriebenen Wappen entnommen, das vom Stift - in teils anderer Farbgebung - geführt wurde und auch als Vorlage für das oberösterreichische Landeswappen angesehen wird.

 

Hymne über Baumgartenberg von Sepp Gusenbauer

Wo das Münster steht, unser Gotteshaus,
im barocken Glanze strahlt es Segen aus.
Wo im Hochaltar der Herr stets bei uns thront,
und am Ulrichsberg Otto von Machland hat gewohnt,
wo das Kloster einst von Mönchenfleiß erbaut,
wo die Glocken läuten uns so wohl vertraut!
Refrain Baumgartenberg liegt dort, Mein geliebter Heimatort.
Bescheiden nur und klein, doch groß in seiner Pracht.
Dies Platzerl hat der Herrgott wohl extra für uns g’macht.
Wo unser Landeswappen seinen Ursprung nahm,
das vor vielen hundert Jahren von hier kam,
weil es den Schild der Machlandherren zierte
und später dem Stifte auch gehörte,
das ehrfurchtsvoll in Stein gemeißelt steht
und heut auf Oberösterreichs Fahnen weht.
Refrain Baumgartenberg liegt dort, Mein geliebter Heimatort.
Bescheiden nur und klein, doch groß in seiner Pracht.
Dies Platzerl hat der Herrgott wohl extra für uns g’macht.
Wo die Menschen noch zufrieden leben,
und Arbeitsmoral noch groß geschrieben,
wo ein gegeb’nes Wort noch hat den Wert,
und die Natur noch heil und unversehrt;
wo Nachbarn hilfreich noch zusammenstünden,
dort möcht ich meine Ruhstatt finden.

Refrain:

Baumgartenberg liegt dort, Mein geliebter Heimatort.
Bescheiden nur und klein, doch groß in seiner Pracht.
Dies Platzerl hat der Herrgott wohl extra für uns g’macht.

von Sepp Gusenbauer

Partnergemeinde Pirk

In der nördlichen Oberpfalz, ca. 6 km südlich von Weiden i.d.OPf., liegt unsere Partnergemeinde Pirk unmittelbar an der Autobahn A 93, etwa auf halber Entfernung zwischen Regensburg und Hof. nähere Details zu Partnergemeinde finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Pirk.

www.gemeinde-pirk.de

 

Ortsplan Baumgartenberg

Aktualisiert (12. September 2016) - 20811 Zugriffe

Kontakt Marktgemeinde Baumgartenberg